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Frau Kraushaar


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Frau Kraushaar, geboren 1975, lebt und arbeitet in Hamburg.
Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
Sie hat in zahlreichen Performances und Arbeiten den Körper zwischen konkretem
Vorhandensein und zeichenhafter abstrakter Vermittlung zum Thema gemacht. Hier
beginnt so etwas wie eine Dialektik der Virtualität und des Reellen.

Im ersten Teil ihrer Arbeit „Hip Notation , Writing In The Air, Acoustic Hip Letter“
geht es um die Annahme, dass die Bewegung der Hüfte eine neue Schreibweise für Töne ist.
Eine Hüfte kreist in der Luft.
Die Hüfte schreibt unsichtbare Linien in die Luft. Die Bewegung einer kreisenden Hüfte steht
für eine neue Schreibweise. Mit dieser Schreibweise werden Töne aufgezeichnet. Diese Töne
ergeben zusammen ein abstraktes Lied.
Das virtuelle Becken wurde von der zeitgenössischen Tänzerin (und Kulturwisenschaftlerin)
Margarita Tsomou für die Videoinstallation „getanzt“.

Im zweiten bzw. fortgeführten Teil der Arbeit: „Modell to prove Infiniy“, wird anhand
wischenschaftler bzw philosophischer Thesen die Frage der Unendlichkeit verhandelt.
Eine Kassetteninstalltion mit Endlos-Tapes liefert den stochastischen Beweiß. Auf einer
Art Tafelbild wird Unendlichkeit bewiesen. Gleichsam die Unmöglichkeit ihrer Existenz
vorgeführt und zum Scheitern gebracht.

Installation:
6 Kassettenrekorder
Tafelbild
Videoleinwand.



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Frau Kraushaar - infinity.mp3

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